Mit einem Click auf das zweite Icon gelangt man zu den Fenstermanagment-Optionen.
Es öffnet sich eine Tafel, mit der man die Standard-Plazierungen und -Eigenschaften
der Fenster auf dem Arbeitsplatz festlegen kann.
- Fensterplazierung:
Mit den um den virtuellen Screen angeordneten Scrollbars legt man
den Ursprung der Plazierung für ein neues Fenster fest. Die Auswahl gibt
Window Maker an, wie die Fenster auf dem Screen anzuordnen sind: automatisch, zufällig (random),
manuell (manual), kaskadiert (cascade) oder smart (smart). "automatisch"
ist die Standardeinstellung.
- Kanten-Resistenz:
Hier kann man die Kanten-Resistenz einstellen.
Je nach der Auswahl von "Resist" bzw. "Attract", bleibt ein
Fenster das gerade verschoben wird und von dem eine der Kanten an eine der Kanten
eines anderes Fenster (oder aber an den Bildschirmrand) angrenzt hängen, wenn man es über bzw.
von dem Fenster weg bewegt. Der Srollbar definiert den Schwellwert dafür.
Wenn sich einige Anwendungen mit der Titelleiste außerhalb
der Arbeitsfläche plazieren, oder das Fenster zu groß ist, sollte
eine Kantenresistenz von "0" das Problem lösen.
- Auswahlkasten:
Einleuchtend, daß dann Dialoge auf derselben Arbeitsfläche, auf die
der Besitzer schaut, erscheinen.
- Fenster mit Inhalt verschieben (Opaque move):
Beim Klicken auf das "Opaque move" Icon, wird der Inhalt beim
Verschieben des Fenster weiterhin angezeigt, ansonsten zeigt sich nur
das Gerüst des Fensters.
- Beim Maximieren:
Die erste Option erlaubt es zu entscheiden ob Fenster Icons verbergen dürfen, wenn
sie maximiert werden. Die zweite Option verhindert das maximierte Fenster das Dock
verdecken.
Das erste Icon, von links gesehen, beschäftigt sich mit der Frage, wie die Fenster den
(Eingabe-) Fokus bekommen, also wie sie aktiviert werden.
- Eingabe-Fokus-Modus: zwei Einstellungen sind verfügbar:
1. Manual: Auf das Fenster klicken um den Tastatur-Eingabe
Fokus zu bekommen.
2. Auto: der Tastatur-Eingabe Fokus wird dem Fenster unter
dem Mauszeiger zugeordnet (ausschließlich der Arbeitsfläche).
- Farbtabelle in dem Fenster installieren:
Die erste Option installiert die Farbtabelle in dem Fenster, welches
den Eingabe-Fokus hat, die zweite in das welches sich unter dem Mauszeiger befindet.
-Verzögerung für "Fenster nach vorne":
Die Verzögerung einstellen (in Milli-Sekunden) nach der Fenster automatisch
den Fokus erhalten (gültig bei "Sloppy" Fokus und Fokus folgt der Maus)
- Auswahlkasten:
Mit der ersten Checkbox wird festgelegt, ob eine Anwendung den Klick
erhält der zum Fokuswechsel führte. Die andere Checkbox legt
fest, ob neue Fenster automatisch den Fokus erhalten.
Diese Tafel erlaubt die Konfiguration der Menü-Scrollgeschwindigkeit und der
Untermenü-Ausrichtung. Zwei zusätzliche Checkboxen dienen um folgendes zu definieren:
- Untermenüs immer innerhalb des Screens zu öffnen, anstatt zu scrollen
- Untermenüs in den sichtbaren Bildschirmbereich scrollen wenn der Mauszeiger
an den Bildschirmrand stößt
Hier wird die Icons- und Miniwindows - Behandlung eingestellt.
- Icon Positionierung (Icon positioning):
Diese Grafik definiert, wo ein Miniwindow oder Icon plaziert wird:
bottom(unten), top(oben), right(rechts), left(links)..
- Auswahlkasten (Checkboxen):
Die Auswahlkästen erlauben die "Allgegenwärtigkeit" (omnipräsent)
und die automatische Anordnung von Fenstern bzw. Icons zu aktivieren.
- Animation beim Minimieren (Iconification animation):
Für die Minimierungs-Animation bieten sich 4 Auswahlmöglichkeiten: Verkleinern/Zoomen,
Drehen, 3D-Überschlag oder keine Animation.
- Icongröße (Icon size):
Wählt die Größe der Icons für minimierte Fenster oder
Anwendungsicons. DockApps beanspruchen normalerweise eine
Größe von 64x64 Pixeln. Deshalb wäre es besser diese Größe zu
belassen, sofern Du diese benutzen willst.
Verschiedene Typen von Informationen werden hier definiert.
- Grösse verändern (Size display):
Abhängig von dieser Box wird beim Verändern der Größe eines
Fenster eine Anzeige über aktuelle Höhe und Breite des Fensters
ausgegeben. Diese kann entweder in der Bildschirmecke,
in der Mitte des Bildschirms, in der Mitte des jeweiligen Fenster oder
ähnlich einer technischen Zeichnung ausgegeben werden.
- Position verändern (Position display):
Dies ist eine ähnliche Einstellung wie beim Verschieben des Fensters.
- Workspace Border (Arbeitsplatz Grenzen):
Ab Version 0.63.0 kann man ein kleine Grenze des Arbeitsplatzes festlegen.
Aktiviert man "Left/Right" und stellt man eine Workspace Border
von bis zu 5 Pixeln ein, so kann man nach Maximieren eines Fenster immer noch
bequem z.B. auf das Clip zugreifen.
- "Balloon Text" zeigen für:
Mit "Unvollständige Fenstertitel" (incomplete window titles) legt man fest daß Fenstertitel,
wenn sie zu lang sind um komplett in der Fenstertitelleiste angezeigt zu werden,
als Balloon Text gezeigt werden, wenn der Mauszeiger darüber steht.
Die Option "Titel von Miniwindows" (miniwindow titles) fügt den Titel des
verkleinerten Fensters seinem Icon an dessem oberen Rand hinzu. So kann
man bei fünf gleich aussehenden Icons eines Editors dessen Fenster
unterscheiden. Mit "Anwendungs- bzw. Dock-Icons" (application/dock icons) zeigen alle
Icons ihren Titel bzw. den Namen der damit verknüpften Applikation.
- Auswahlkasten (Checkbox):
Wenn diese Option ausgewählt ist, wird das Fenster in den Vordergrund
geholt, wenn der Fokus mit der Tastatur gewechselt wurde.
Diese Tafel wird benutzt um Suchpfade für Icons und Pixmaps zu definieren.
Die rot angestrichenen Pfade, sind
Pfade die nicht existieren oder anderweitig falsch sind.
Diese Tafel erlaubt die Einstellung von Navigationselementen auf dem Arbeitsplatz
- Arbeitsflächen-Navigation (Workspace navigation)
Wenn das erste Icon aktiviert ist, erlaubt es das Wechseln von der letzten
Arbeitsfläche zur ersten und umgekehrt.
Wenn das zweite Icon aktiviert ist, erlaubt es das Verschieben von Fenstern
von der einen Arbeitsfläche zur nächsten.
Wenn das dritte Icon aktiviert ist, wird eine neue Arbeitsfläche generiert,
wenn man von der letzen zur "nächsten" Arbeitsfläche
wechselt.
Das vierte Icon erlaubt uns die Position der Anzeige des Namens der aktuellen Arbeitsfläche
einzustellen. Dieser kann entweder gar nicht, in einer der vier Ecken, oben,
unten oder mittig angezeigt werden.
- Dock and Clip:
Hier können das Dock (die vertikale Anwendungsleiste) und der Clip an-/ausgestellt werden.
Hier werden die verschiedenen Bewegungsgeschwindigkeiten von Icons und
Fenstern eingestellt. Zusätzlich sind das weiche Skalieren, der Stil der Titelleiste,
Animation und Sound sowie das Dithering für 8bpp Farbpaletten einstellbar.
- Icon-Bewegungsgeschwindigkeit (Icon slide speed):
Wenn das linke Icon ausgewählt ist, gleitet das Icon sehr langsam über
den Bildschirm, wenn das rechte Icon ausgewählt ist,
gleitet es sehr schnell drüber.
- Animationsgeschwindigkeit für Aufrollen (Shade animation speed):
Analog "Icon-Bewegungsgeschwindigkeit".
- Weiche Skalierung (Smooth scaling):
Wenn die weiche Skalierung aktiviert ist, wird der "Pixeleffekt" bei skalierten
Hintergrundbildern verringert. Dieser Effekt, verlangsamt aber das Laden der Hintergrundbilder.
- Titelzeilen-Stil:
Hier kann man zwischen dem "Original" NeXT Look und dem Window Maker
Look auswählen.
- Animationen und Sound:
Wenn man das "Animationen-Icon" auswählt, werden Animationen
für den Window Maker aktiviert.
Wenn das "Gimmicks-Icon" (Superfluous-Icon) ausgewählt ist, wird das Zerplatzen
der aus dem Dock gezogenen Icons aktiviert.
Wenn das "Klänge-Icon" ausgewählt ist, werden die Klangeffekte
für z.B. Minimieren und Schließen der Fenster aktiviert. (Hinweis: Dazu muß der Window Maker Sound Server laufen!)
- Dithering für 8bpp Farbpalette:
Für eine Auflösung von 8bit pro Pixel, kann man hier Dithering einstellen, so daß
Mischfarben erzeugt werden. Mit dem Scrollbar kann die Anzahl der Farbzuweisungen für
Window Maker beschränkt werden, so daß die Applikationen mehr Farben zur Verfügung haben.
Der Standardwert ergibt oft das beste Resultat.
In dieser Tafel kann man das Applikationsmenü zum Starten von Kommandos editieren.
Dieses Panel wurde in Window Maker Version 0.63.0 verändert. Jetzt zeigt es das aktuelle
Menü, welches direkt editiert werden kann. Das kann aber nur gemacht werden, wenn das Panel im richtigen Format
vorhanden ist. Menüs in
schlichtem Textformat können mit WPrefs nicht editiert werden. Schaut Euch
hierzu die README Datei
im Window Maker Verzeichnis an, wie damit zu verfahren ist.
Aktionen können im Window Maker vordefinierte Tastaturkürzel haben. Aktionen betreffen
vor allem Fenster und Arbeitsflächen. Das Verändern, Hinzufügen
oder Löschen der Kürzel ist möglich. Ein Kürzel
kann interaktiv definiert werden, indem die Aktion angeklickt wird,
dann der Button für Aufzeichnen und eine noch
nicht vergebene Tastenkombination gedrückt wird. Mit "Löschen"
kann ein Tastaturkürzel wieder entfernt werden.
Hier kann die Mausgeschwindigkeit und die Verzögerung beim Doppelklick eingestellt
werden.
Die Bedeutung der Mousetasten wird hier ebenfalls eingestellt und kann auch
ausgeschaltet werden. Im Standardfall ist die rechte Maustaste mit
dem Applikationsmenü, die mittlere Taste mit dem Fensterlistenmenü
und die linke Maustaste mit der Fensterselektion belegt.
Natürlich wird bei einer 2 Tastenmaus, die Verknüpfung für
die mittlere Taste nicht funktionieren. Jedoch kann man auf einigen
Betriebssystemen die mittlere Maustaste durch Drücken beider
Maustasten emulieren. Seit der Version 0.65.0 kann das Mausrad für
das Wechseln der Arbeitsplätze verwendet werden.
"Modifier zum Aufnehmen mit der Maus" (grab modifier) stellt ein,
in Verbindung mit welcher Taste z.B. das Ziehen von Fenstern über die
Arbeitsfläche durch Anlicken und Ziehen einer beliebigen Fensterstelle
machbar ist. Mod1 (ALT) ist die Standardauswahl.
Fenster, Menüs und Icons können ihr eigenes Hintergrundbild besitzen. Hier
kann alles was mit dem Aussehen des Window Maker zu tun hat, eingestellt
werden.
Textur, Farbe, Menü-Stil und -Titelausrichtung können ganz nach Belieben
angepaßt werden.
Mit ein wenig Wissen kann man dem Window Maker hier den letzten Schliff verpassen.
7 Optionen sind auswählbar:
- Miniwindows deaktivieren (Disabling miniwindows). (Vor allem
nützlich wenn man KDE und GNOME verwendet)
- Nicht-Window Maker-spezifische Parameter nicht setzen (xset nicht benutzen)
- Sitzung automatisch Sichern beim Beenden von Window Maker (Saving session on exit)
- "Save under" in Fensterrahmen, Icons, Menüs und andere Objekten benutzen (kann man an verschieden Objekten gebrauchen)
- Using Win style cycling (Benutzen des "Win style cycling" mit ALT-Tab)
Achtung: Das ist Standardverhalten ab Window Maker
Version 0.62.0, ab dieser Version entfällt auch diese Option.
- Disable confirmation panel for the Kill command (Ausschalten der Nachfrage für das "Kill" Kommando)
- Deaktivieren der Farb-Weiterschaltung für selektierte Icons
Wenn nötig kann die Konfigurationsdatei in $(HOME)/GNUstep/Defaults
per Hand editiert werden. Sie nennt sich WindowMaker. Die Datei ist eine Datenbank mit einer proprietären
Syntax.
Wenn eine Option in WPrefs.app ausgewählt wird, wird diese Veränderung
in dieser Datei gespeichert. Wenn diese Datei geändert wird, ist es sehr wichtig die Syntax nicht
zu verändern.